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Fotografie

Dennis Ritter mit Leica und Sigma Objektiv

Was für Equipment brauche ich wirklich?

Was für Equipment brauche ich eigentlich wirklich? Was möchte ich fotografieren und warum? Und wo kaufe ich mir tolle Filter? Wenn du das gerade auf deinem Handy liest, können wir einige Fragen schon mal streichen. Und solltest du wirklich die Ruhe haben dir diesen kompletten Blog Beitrag durchlesen zu können - empfehle ich dir unten ein paar Links zu Technik die dir vielleicht Spaß machen wird! Ich werde versuchen dir das Thema Fotografie in drei Teilen etwas näher zu bringen - los gehts!

Canon, Nikon, Olympus, Sony oder doch eine Leica?

Das kommt ganz darauf an womit du dich am wohlsten fühlst denn einen Auslöser haben alle diese Kameras. Die erste Kamera die ich mein eigenen nennen durfte war eine Canon EOS 550d - bei dieser ging’s mir allerdings gar nicht um die Fotografie sondern um die Filmfunktion. Heute fotografiere ich mit einer Leica SL, Leica Q, Leica M10, Leica Minilux, Leica Z2X und filme mit der Blackmagic Pocket Cinema 4K Kamera – aber warum Leica? Vier Jahre lang hab’ ich alles mit der Leica M9 fotografiert - ob Dokumentation oder Produktfoto - doch dieser Fotoapparat hat seine Grenzen. Kein Autofokus, keine schnellen Serienaufnahmen, kein Liveview und das Display kann man nicht wirklich ernst nehmen. Man wächst mit seinen Aufgaben - und diese Aufgaben wurden mehr und Anspruchsvoller als die Leica M9 mir bieten konnte also musste ein wirkliches Arbeitsgerät her. Die Leica SL erfüllt all meine Sehnsüchte die mir die Leica M9 nicht geben konnte. Sie hat einen schnellen Autofokus, ein tolles Display und kann sogar filmen wenn man das spontan mal benötigt.

Worauf ich hinaus will ist, dass es darauf ankommt was ich fotografieren möchte, für welchen Zweck ich die Fotosbenutzen möchte und wie viel mir der Spaß wert ist.

Hobby

Fotografie ist für dich ein reines Hobby aber dein iPhone reicht dir nicht aus? Was würdest du denn mit der teuersten und besten Kamera der Welt tun? Das würde deine Fotografie höchstwahrscheinlich nicht besser machen - sondern komplizierter, schwieriger und du würdest den ein oder anderen Moment wahrscheinlich verpassen weil du in diversen Menüs der Einstellungen hängst statt dass zu tun worauf es ankommt: den Auslöser zu drücken.

Die Fotos, bei denen du hängen bleibst, die du dir von deinen Freunden auf Instagram ansiehst sind wahrscheinlich die Fotos, die spontan geschossen wurden. Das eine Urlaubsfoto mit dem coolsten Sprung im Pool - ist es ein Foto aus dem iPhone oder mit einer schweren Canon EOS 5d Mark IV? Dein Telefon bietet so viel mehr als nur Facebook, Instagram und Tinder!

Hier ein paar Tipps, wie du zum Beispiel dein iPhone (12 Pro) noch etwas besser machst:
- Einstellungen → Kamera → Formate → High Efficiency (an)
- Einstellungen → Kamera → Formate → Apple ProRAW (an)
- Einstellungen → Kamera → Raster (an)
- Einstellungen → Kamera → Außerhalb des Rahmens anzeigen (aus)
- Einstellungen → Kamera → Szenenerkennung (an)
- Einstellungen → Kamera → Objektivkorrektur (an)
- Einstellungen → Kamera → Intelligente HDR (an)

Damit solltest du auf jeden Fall erst mal etwas üben und fotografieren! Achte auf einen geraden Horizont, leg’ Elemente die dir im Foto wichtig sind auf die Linien des Rasters und sonst knipps einfach das, was dir ein Grinsen auf’s Gesicht zaubert. Und erst dann, wenn du ein Foto hast, welches du der Welt zeigen willst, kannst du dich, wenn es überhaupt nötig ist an die Bearbeitung machen. Denn die beste Bearbeitung hilft nicht unbedingt wenn dir das Foto kein einziges Gefühl gibt. In diesem Beitrag geht es erst mal nur um das Fotografieren. Später kann ich dir noch ein paar Tipps zur Postproduktion geben.

Aber hier ein paar Apps die du auf dem iPhone ja mal testen kannst:
- VSCO: Foto- und Video-Editor
- RNI FilmsAfterlight - Bildbearbeitung
- NOMO RAW - The ProRAW Camera
- NOMO CAM - Point and Shoot
- Adobe Lightroom – Foto Editor

Und wenn dir das alles alles nicht reicht und du für deinen nächsten Urlaub dringend eine neue Kamera brauchst, kann ich dir folgende Kombination empfehlen:
- Canon EOS M200 https://amzn.to/2ZuiX6k
- Objektiv EF-M 22mm https://amzn.to/3zIe6eg

Schau sonst mal, dass ist komplett mit dem iPhone gemacht: https://vimeo.com/431776105

hejritter Fotobuch

Liebe

Dir reicht dein alter Fotoapparat nicht mehr aus und willst den nächsten Schritt wagen -  vielleicht sogar eineVollformat Kamera? Ich hoffe du hast dich mit diesem Begriff schon etwas auseinander gesetzt - ansonsten kann ich dir das gerne via WhatsApp kurz erklären denn diese Vor- oder Nachteile zu definieren benötigt mehr als 500 Wörter und ist meiner Meinung nach echt etwas langweilig. Hier würde ich mich schnell wiederholen und auf den Telefon verweisen. Damit fotografierst du auch und hast dich nie beschwert welcher ach doch so kleiner Sensor da eigentlich drin ist.

Die Liebe zur Fotografie habe ich durch die komplette Reduktion von Funktionen wiedergewonnen. Blende, Verschlusszeit, ISO und die Schärfe - nichts automatisch, alles händisch und trotzdem Digital. Meine Wahl fiel 2014 auf eine Leica M9. Von einfach nur auf den Auslöser drücken und schauen was bei rauskommt zur vollen Konzentration. Möchte ich den Hintergrund unscharf - dann eine Blendenöffnungen f1,4 - oder soll’s doch ziemlich scharf sein mit f8 - schnell am Blendenring gedreht statt in irgendeinem Menü zu suchen. Da ich ungern ein Stativ benutze fotografiere ich mit ziemlich schnellen Verschlusszeiten. Mit der Leica M9 ist die schnellste Verschlusszeit 1/4000 - das konnte ich nur ausgleichen in dem ich einen ND-Filter zum jeweiligen Objektiv eingesetzt habe. Dies ermöglichte mir die Blende bei sehr viel Licht trotzdem bei f1,4 offen zu lassen und die schnellste Verschlusszeit der Leica zu nutzen.

Im nächsten Blog Eintrag erkläre ich dir mehr über ISO, Verschlusszeit und Blende. Jetzt soll es erst mal darum gehen, dass du mit deiner neuen oder auch alt geliebten Kamera fotografierst! Üb’ etwas und überleg’ dir wie und was du fotografieren möchtest. Oder such dir ein paar Fotos auf folgenden Plattformen und versuch diese nachzustellen. Je mehr du bewusster fotografierst desto leichter wird dir die Theorie im nächsten Beitrag fallen.

Gib’ hier einfach mal ein was dir gefällt und such dir etwas Inspiration:
-
https://www.eyeem.com
- https://www.flickr.com
- https://500px.com

Ich hab aus der Zeit von 2014 bis 2019 viele Erinnerungen gesammelt und diese mit etwas Text versehen – das Fotobuchmit 148 Seiten kannst du dir per E-Mail bestellen:
dennis@hejritter.eu

hejritter Fotobuch

Beruf

Bevor ich nicht weiß, was ich fotografieren werde, brauche ich keine zig Objektive oder drei Kameras im Rucksack. Inzwischen ist das anders. Jetzt weiß ich, was ich wann und wie benutzen möchte. Deshalb habe ich für Aufträge die Leica SL mit einigen Sigma Objektiven:

- Sigma 14-24mm f2,8
- Sigma 20mm f1,4
- Sigma 24-70mm f2,8
- Sigma 50mm f1,4

Und eine Leica Q Typ 116 mit der eingebauter 28mm f1,7 Festbrennweite und die Leica M10 mit dem Voigtländer 35mm f1,4 classic und einem Jupiter8 50mm f2 Objektiv. Von den ganzen Filtern und Stativ abgesehen ist das schon wieder fast zu viel, denn nicht bei jedem Auftrag nutze ich mein ganzes Equipment. Das ganze ist also ein Equipment-Teufelskreis und ich komme wieder zum iPhone oder der Leica M10 zurück.

Klar, das ist mein Beruf - und der Klempner braucht natürlich immer seinen kompletten Werkzeugkoffer dabei - aber ich denke, selbst dieser würde sich wünschen manchmal nur mit einer Wasserpumpenzange alles lösen zu können.

Im nächsten Beitrag möchte ich dir die Theorie etwas näher bringen. Was ist ISO oder ASA, was macht die Blende und die Verschlusszeit?

Also es zählt absolut nicht womit du fotografierst, das was zählst, ist dass du es tust!

lass uns

jetzt

anfangen!

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Sophie Spatschke